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Nextcloud vs. Google Drive: Wie viel Sie Google jeden Monat schenken (und wie Sie das unterbinden können)

Holen Sie bitte kurz Ihren Taschenrechner hervor.

Wie viele Google Workspace- oder Dropbox Business-Konten bezahlt Ihr Unternehmen derzeit? Multiplizieren Sie diese Zahl mit dem monatlichen Preis pro Nutzer. Multiplizieren Sie das Ergebnis nun mit 12. Genau diesen Betrag zahlen Sie jedes Jahr an ein ausländisches Unternehmen – allein dafür, dass es Dateien speichert, die Ihnen bereits gehören.

Und nun kommt der Teil, den Ihnen fast niemand verrät: Diese Zahl wird nur noch steigen. Jedes Mal, wenn Sie einen neuen Mitarbeiter einstellen, steigt die Rechnung. Jedes Mal, wenn sie beschließen, “ihre Tarife anzupassen” (sprich: die Preise zu erhöhen), haben Sie weder Mitspracherecht noch Einfluss.

Das Problem ist nicht nur das Geld

Nun gut, Geld spielt eine Rolle. Aber es gibt noch etwas Beunruhigenderes: Ihre Dateien – Verträge, Gehaltsabrechnungen, Kundendaten, einfach alles – befinden sich auf Servern, über die Sie keine Kontrolle haben, und unterliegen Nutzungsbedingungen, die diesem Unternehmen weitreichende Rechte hinsichtlich der Verarbeitung Ihrer Daten einräumen. Sollte Ihr Konto eines Tages versehentlich gesperrt werden (das kommt häufiger vor, als Sie denken), kommt Ihr Geschäftsbetrieb zum Erliegen, bis sich jemand vom technischen Support in einem anderen Land dazu entschließt, sich um Ihr Anliegen zu kümmern.

Das ist keine Paranoia. Es geht lediglich darum, sich zu fragen: Wem gehören die Informationen Ihres Unternehmens eigentlich?

Die Alternative, die fast niemand kennt: Nextcloud

Nextcloud ist eine Open-Source-Plattform, die im Grunde dasselbe leistet wie Google Drive oder Dropbox – Dateien, Synchronisierung, Freigabe für Ihr Team –, jedoch mit einem entscheidenden Unterschied: Die Instanz gehört Ihnen. Sie wird auf einem Server installiert, den Sie (oder Ihr vertrauenswürdiger Provider) kontrollieren, und Sie entscheiden, wer Zugriff erhält, was freigegeben wird und wo Ihre Daten physisch gespeichert werden.

Und es beschränkt sich nicht nur auf Dateien. Mit den integrierten Apps können Sie Videoanrufe und Team-Chats (Nextcloud Talk) führen, Dokumente gemeinsam mit OnlyOffice bearbeiten sowie Kalender und Kanban-Boards für Projekte nutzen – alles unter einem Dach. In der Praxis ersetzen Sie damit zwei oder drei verschiedene Abonnements durch eine einzige Plattform.

Das Konto, das alles verändert

Hier liegt der entscheidende Unterschied bei der Abrechnung: Google Workspace und Dropbox Business berechnen ihre Gebühren pro Nutzer und Monat – und zwar auf Dauer. Je mehr Ihr Team wächst, desto mehr zahlen Sie – ohne Obergrenze. Bei Nextcloud funktioniert das anders. Da es sich um Open-Source-Software handelt, gibt es keine Lizenz pro Nutzer: Sie (oder Metamedia, das dies für Sie verwaltet) zahlen für die Infrastruktur, nicht für jede Person, die Sie dem Team hinzufügen.

Das bedeutet: Wenn Ihr Unternehmen heute 5 Mitarbeiter hat und im nächsten Jahr 20, steigen Ihre Kosten nicht allein aufgrund des Wachstums sprunghaft an.

“Das klingt gut, aber ist es nicht kompliziert, einen eigenen Server zu betreiben?”

Das ist die richtige Frage, und die kurze Antwort lautet: Nein, wenn wir das für Sie übernehmen. Bei Metamedia Cloud Services implementieren, konfigurieren und warten wir Ihre Nextcloud-Instanz – Sicherheit, Backups, Updates, einfach alles –, sodass Ihre einzige Aufgabe darin besteht, sie zu nutzen. Sie behalten die Kontrolle und das Eigentumsrecht; wir kümmern uns um die technische Arbeit.

Was ist, wenn wir bereits alles in Google Drive gespeichert haben?

Eine Migration ist nicht so dramatisch, wie es klingt. Wir erstellen eine Bestandsaufnahme der aktuellen Organisation Ihrer Daten, erarbeiten einen schrittweisen Migrationsplan (damit niemand eine Datei oder einen Arbeitstag verliert) und führen die gesamte Migration mit minimaler Ausfallzeit durch. Die meisten unserer Kunden bemerken die Umstellung gar nicht, abgesehen von der Rechnung, die nun nicht mehr jeden Monat weiter ansteigt.

Die Entscheidung ist einfach

Sie können weiterhin monatlich pro Nutzer eine Gebühr für Dateien zahlen, die Ihnen bereits gehören – und das auf unbegrenzte Zeit. Oder Sie können Ihre eigene private Cloud nutzen, die denselben (oder einen besseren) Funktionsumfang bietet, ohne dass ein ausländisches Unternehmen den Preis oder die Regeln festlegt.

Wenn Sie genau wissen möchten, wie viel Sie durch einen Wechsel einsparen würden – und zwar anhand der tatsächlichen Zahlen Ihres Geschäfts und nicht anhand allgemeiner Schätzungen –, fordern Sie bei uns eine kostenlose Analyse an. Wir teilen Ihnen bereits beim ersten Anruf mit, ob sich der Wechsel für Sie lohnt und wie lange er dauern wird.

Erfahren Sie, wie Nextcloud mit Metamedia funktioniert →

Möchten Sie das lieber persönlich besprechen? Schreiben Sie uns unter WhatsApp und wir klären Ihre Fragen innerhalb weniger Minuten – nicht erst nach drei Tagen über Support-Tickets.

Kurzfragen

Ist Nextcloud kostenlos?
Die Software selbst ist Open Source, das stimmt. Sie benötigen jedoch einen Server, auf dem sie gehostet wird, sowie jemanden, der für deren Sicherheit und Aktualisierung sorgt – genau das übernehmen wir für Sie, ohne Ihnen Gebühren pro Benutzer in Rechnung zu stellen.

Ist es genauso benutzerfreundlich wie Google Drive?
Ja. Die Benutzeroberfläche ist sehr ähnlich: Sie ziehen, legen ab und teilen über einen Link. Der Unterschied liegt darin, wer den dahinterstehenden Server verwaltet, nicht in der täglichen Nutzung.

Kann ich weiterhin Office oder Google Docs nutzen?
Sie können diese Dateien weiterhin problemlos hochladen, und außerdem bietet Nextcloud eine in OnlyOffice integrierte Funktion zur gemeinsamen Bearbeitung, sodass Sie dafür nicht einmal ein weiteres Abonnement benötigen.